Riesenrad & Mini-Stage – kleine Überraschung mit Aussicht
Danach dachten wir: Jetzt ist mal Zeit für das Riesenrad. Also hingelaufen – und allein der Weg dahin lohnt sich, weil man kurz vor dem Riesenrad noch auf eine kleine Mini-Stage trifft, so ein verstecktes Ding, das trotzdem richtig Laune macht.
Und die Fahrt selbst? Kostenlos. Kein Ticket, kein Token – einfach einsteigen. Oben hat man einen fantastischen Blick über das ganze Gelände. Ein bisschen durchatmen, den Bass von oben hören – tut richtig gut zwischendurch.
Gänsehaut-Moment: Das Avicii Tribute Special
Ein echtes Highlight kam dann später: das Avicii Tribute Special. Dafür wurde extra ein Bereich eingerichtet – komplett von LED-Flächen umgeben, dazu Lichteffekte, Nebel, Sound – alles, was dazugehört.
Und dann: 15 Minuten Musik und Szenen von Avicii, vor allem aus seinen legendären Tomorrowland-Auftritten. Man hatte wirklich das Gefühl, mitten auf der Mainstage 2014 zu stehen.
Ein starker Moment – emotional, ehrlich, respektvoll. Hat gesessen.
Spagat zwischen Nora en Pure und Alan Walker
Am Abend war dann noch der Doppeltermin: Nora en Pure und Alan Walker – natürlich gleichzeitig. Also aufgeteilt: erste Hälfte Alan, zweite Hälfte Nora.
Und ganz ehrlich: Die zweite Hälfte von Nora en Pure war magisch. Treibende Beats, dazu diese weichen Klavier-Melodien, die einfach perfekt zur Abendstimmung passen. Es war einer dieser Sets, die nicht laut oder wild sind, sondern einfach atmosphärisch stark – man steht da, guckt in den Himmel, und denkt sich: joa, hier bleib ich.
Zurück zum Drachen – DJ Quicksilver & ein bisschen 90s-Liebe
Zum Abschluss ging’s nochmal zurück zur Rose Garden Stage – diesmal mit DJ Quicksilver.
Der hat ordentlich was rausgehauen: Oldschool-Sound, gemischt mit modernen Elementen, aber alles sauber verbunden. Ein Set für Leute, die wissen, was Rave in den 90ern bedeutet hat – und für die, die’s jetzt noch fühlen wollen.
Zum Schluss noch ein Abstecher: Armin van Buuren auf der Freedom Stage
Und als wir dachten, der Tag wäre durch – kurzer Schwenk zur Freedom Stage, wo Armin van Buuren gerade mittendrin war. Nicht komplett gesehen, aber für ein paar Tracks noch reingehört – und ja, der Mann weiß einfach, wie man eine Crowd führt.
Fazit: Musik, Comics, Riesenrad – und alles Tomorrowland
Tag 4 hatte von allem was. Gute Musik, emotionale Momente, ein bisschen Fanservice, ein bisschen Perspektivwechsel – im wahrsten Sinne. Es war nicht der lauteste, nicht der dramatischste Tag.
Aber vielleicht einer der rundesten.
Manchmal ist Tomorrowland einfach genau das: Musik trifft Herz. Und irgendwo zwischen Comic-Stand, Wasserfontäne und 90s-Set merkt man: Hier ist man richtig.








